Wunde und Wunder

Verletzbarkeit als Quelle der Gotteserfahrung

Wir Menschen sind verletzbare Wesen: von Geburt an vielfältigen Verletzungen und Verlusten ausgesetzt, die uns vom Leben und manchmal auch von den Nächsten zugemutet werden. Gleichermaßen sind wir verletzungsmächtige Wesen, die Andere – bewusst und unbewusst – verwunden. Welchen Platz hat unsere Verletzbarkeit auf unserem spirituellen Weg? Und wie bewusst gehen wir mit unserer Verletzungsmacht um?
In der christlichen Mystik begegnet uns Verletzbarkeit als schöpferischer Gestaltungsraum und Ort inniger Begegnung mit dem Anderen. Der Mut, diesen Raum offen zu halten, will geübt werden. Die Teilnehmenden widmen sich einigen großen Menschheitswunden, die unter den eigenen alltäglichen Verletzungen liegen. Wir betrachten gemeinsam kraftvolle Bilder aus der Passionsgeschichte und üben uns in der Perspektive, dass gerade unsere Verletzbarkeit Quelle der Gotteserfahrung sein kann. Zudem gestalten poetische Reflexion, gemeinsames Singen, Kleingruppenarbeit und Meditation in Stille die vorösterlichen Tage.

Leitung und Auskunft

Giannina Wedde (Autorin, Referentin, Liedermacherin, Mystikerin)

Datum und Uhrzeit

Mo. 30.03. bis Do. 02.04.2026
Anfang: 15:00 Uhr
Ende: 11:30 Uhr

Ort

Haus der Stille Spirituelles Zentrum der Evangelischen Kirche im Rheinland Melsbacher Hohl 5 56579 Rengsdorf

Kosten

390 Euro inkl. Unterkunft und Verpflegung

Kontakt

Anmeldeschluss: 16.03.2026
Ggf. ist eine Teilnahme auch noch nach Anmeldeschluss möglich – bitte im Haus der Stille nachfragen.
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