Eine heilsame Weisheit und Erfahrung aus der koptischen Tradition, die ihre Wurzeln in einer der ältesten christlichen Gemeinden in Ägypten hat, begleitet die Teilnehmenden in dem nachösterlichen Geschehen: ‚Lass deinen Mund stille sein, dann spricht dein Herz, lass dein Herz stille sein, dann spricht Gott.‘
Dies spricht die Grunderfahrung der Meditation an: Im Schweigen kann der Mensch auf sein Herz hören, und wenn manchmal das ‚Herz‘ in der Tiefe unserer Existenz zur Ruhe kommt, dann spüren wir die immer währende Gegenwart Gottes. In diesen Tagen können wir auf den Spuren dieses Wortes zur Ruhe kommen und die Meditationspraxis vertiefen. Körperarbeit (Eutonie und Yoga), kurze spirituelle Impulse, Einzelgespräche und Erfahrungen in der Natur begleiten und ergänzen diesen Prozess. (Weiser Text ist vertont von Helge Burggrabe)