Wenn durch den Tod eines nahen Angehörigen alles anders ist und ich doch weiß, es muss irgendwie weitergehen … Wenn Freunden, Familie, Nachbarn die Worte fehlen und im Laufe der Monate auch das Verständnis für mein Traurig-Sein schwindet; wenn mir im Alltag mein verstorbener Partner fehlt und ich Dinge selbst regeln lernen muss; wenn ich die Erinnerung an gemeinsame Erlebnisse nicht verlieren, sondern bewusst bewahren möchte… Dann kann diese Einkehrzeit im Haus der Stille eine Bereicherung sein.
Sie bietet Raum zum Sich-Selbst-Finden, zum Erinnern und dafür, mit anderen trauernden Menschen in Austausch zu kommen. Wir gehen auf die Suche nach Zeichen von Gottes Nähe in unserer jeweiligen Situation und nach Kraftquellen, die tragen und ermutigen. Stille-Zeiten, kreative Angebote, Achtsamkeitsimpulse und die Möglichkeit zum Einzelgespräch strukturieren die Tage.